Die Mythen rund ums Panda Update

Egal welches Update Google einspielt, jedes mal muss man aufs Neue von Dingen wie hohen Absprungraten oder kurzen Verweildauern lesen. Fakt ist jedoch, dass diese Kennzahlen (genau wie das PI/Visit Verhältnis) zwar als qualitative Signale gehandelt werden, es defacto aber nicht sind. Google selbst versucht mit Dingen wie Google Suggest oder Google Instant eine möglichst kurze Aufenthaltsdauer auf der Webseite zu erzielen. Gleiches gilt für eine Reihe von Webseiten, unter anderem auch allen Webseiten die über ClickOut monetarisieren (idealo.de, billiger.de, guenstiger.de, usw.)

Hier mal ein paar Beispiele:

  • amazon.de ist es wichtig, dass ein User möglichst schnell zum Ziel (Warenkorb) kommt.
  • Wer bei gutefrage.net eine Antwort findet wird die Webseite auch sofort wieder verlassen.

Natürlich ist die Absicht des Users nicht immer eindeutig und so kann es auch bei eCommerceseiten dazu kommen das bei einzelnen Besuchern eine lange Aufenthaltsdauer auch  positiv gewertet werden kann. Gleiches gilt für gutefrage.net. Hier kann eine hohe Absprungrate ebenso gut ein Zeichen dafür sein, dass der Nutzer eben NICHT das gefunden hat, was er eigentlich gesucht hat.

Was ich damit sagen möchte ist, dass keine der beiden Kennzahlen ein qualitatives Rankingsignal sein kann. Wäre es so wären die SERPs unglaublich schlecht. Ich habe Seiten mit 90% Absprungrate gut ranken sehen und Seiten mit 60% Absprungrate mies ranken sehen. Beides existierte vor- und nach dem Panda Update. Für alle anderen qualitativen Signale  gilt dies in gleichem Umfang.

Rückblick: Das MayDay-Update

Blickt man noch einmal zurück so gab es bei Google in letzter Zeit zwei große Updates gegen Seiten mit “schlechtem” Content. Das erste dieser Updates war das MayDay-Update und traf vor allem eCommerce-Seiten. Nach diversen Spekulationen wurde relativ schnell klar, dass hier ebenfalls keines der angeblichen Qualitätssignale ausschlaggebend war, sondern dass eine Eigenart von eCommerceseiten ausschlaggebend für diese Art der Penalty war. Diese Eigenart ist, dass das Verhältnis zwischen Startseitenbacklinks und Deeplinks bei eCommerceseiten weitaus größer ist als bei Contentseiten. Es war quasi ein Update welches sehr gut mit der Bevorteiligung von Trusted Sites in den SERPS harmonierte und entsprechend wieder für Gleichgewicht und Qualität gesorgt hat.

Das Panda Update

Die Idee hinter dem Panda Update war ähnlich wie bei dem Mayday Update. Da in den letzten Jahren große Domains mehr und mehr bevorteilt wurden und kleine Domains entsprechend vom Algorithmus benachteiligt wurden entstanden ganze Geschäftskonzepte, die darauf beruhten günstig Content einzukaufen (oder über UGC generieren zu lassen) und zusätzlich enorm viel Linkpower künstlich aufzubauen. Bekannte Unternehmen sind z.B. ehow.com in den USA oder misterinfo.de in Deutschland. mit dem MayDay-Update konnten diese Seiten nicht angegriffen werden, da die Unterseiten durch die schiere Masse an “echtem” Content immer noch genug Deeplinks organisch generieren konnten. Hätte man hier beim Mayday härter eingegriffen hätte es vermutlich auch “unschuldige” Seiten zu hart getroffen.

Es musste also eine neue Idee her. Und wie die meisten guten Ideen musste Sie natürlich simpel sein. Es ist mittlerweile ja auch unumstritten, dass im Shorttail Brand Searches und Query Refinement als Qualitätssignale einen enormen Einfluss haben. Doch als Domain- bzw. Trustsignale wurden Sie aus meiner Sicht vor dem Panda-Update noch nicht genutzt. Vergleicht man bspw. ehow.com mit nytimes.com oder huffingtonpost.com so ist das Verhältnis zwischen Sichtbarkeitsindex und Brand-Searches enorm.

ehow.com hat im Gegensatz zu bspw. der nytimes.com oder der huffingtonpost.com zehn mal weniger Brand Searches pro Sichtbarkeitpunkt. Suite101.com hatte sogar fast 20 mal weniger Brand Searches pro Sichtbarkeitpunkt. Nach dem Panda-Update liegen diese Werte im Normalbereich bei ca. 500 monatlichen Brand Searches pro Sichtbarkeitspunkt. Mithilfe dieser Herangehensweise lassen sich leider nur Domains mit annähernd gleicher Contentmenge und OnPage-Optimierung vergleichen  aber das Ergebnis ist dennoch sehr eindeutig.

Der Hauptgrund für meine Annahme, dass das Panda Update auf Brandsearches (bzw. exakten Domainsearches) basiert, ist der, dass es ausschließlich große Domains getroffen hat, die sowieso schon einen Vorteil durch Trust und Brand besaßen. In Nischenmärkten (wie z.B. den diversen Keyworddomains) haben sich weder Mayday noch Panda Update auch nur in irgendeiner Form ausgewirkt.

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Google kennt nun seine Nachbarn

Google war lange Zeit eine der Suchmaschinen mit den schlechtesten Sprachkenntnissen. Zur Flexionerkennung wurden jahrelang Stemmingverfahren angewendet und erst seit ca. 1 1/2 Jahren findet die Wortformerkennung – wie beim Konkurrenten Yahoo! – über N-Gramme statt. Der Laie mag diese Änderungen vielleicht praktisch finden, insbesondere die dadurch möglichen Rechtschreibkorrekturen doch der Heavy-User fühlt sich davon meist gestört, da eine exakte Suche nun nurnoch über den + Operator möglich ist. Doch Google ist vor einigen Tagen einen Schritt weiter gegangen und im Bereich der Texttechnologien mit viel Fahrtwind an der Konkurrenz vorbeigezogen. Die Neue Funktion heißt “Etwas neues” in wird bei Shorttail-Keywords in der linken Sidebar angezeigt.

“Etwas neues”: Nur eine weitere sinnlose Google-Funktion?

Natürlich denkt man immer wenn man sowas sieht, dass es schon jeder kennt. Doch außer diesem Beitrag habe ich auf die schnelle nichts gefunden. Das besondere an der Funktion ist, dass Sie im Gegensatz zu allen bisherigen Algorithmen im Bezug auf Text und Sprache weitaus interessanter ist, insbesondere für SEOs.

"Etwas anderes" für Auto

"Etwas anderes" für Auto

Schaut man sich die Ergebnisse der neuen Funktion an, so erkennt man sehr leicht, dass es sich um eine “Synonymerkennung” anhand von rechten und linken Nachbarn handelt. Um das mal zu verdeutlichen nehme ich jetzt einfach die folgende Phrase:

- “Ich fahre mit dem” + Auto + “zur Arbeit”
- “Ich fahre mit dem” + Motorrad + “zur Arbeit”
- “Ich fahre mit dem” + Fahrrad + “zur Arbeit”

Ähnliches benutzt auch die Uni Leipzig schon seit Jahren um Synonyme zu erkennen. Verständlicherweise ist diese Art der Worterkennung mitunter sehr fehleranfällig und ganz und gar nicht google-like. Ich meinen Augen zeigt sich dadurch vor allem, dass Google nun nicht mehr versucht Dinge ausschließlich algorithmisch zu lösen sondern bereit ist Zeit, Geld und sogar Fleiß in neue Funktionen zu investieren.

"Etwas anderes" für nachrüsten

"Etwas anderes" für nachrüsten

Neben der händischen Bereinigung der Wortvorschläge fand zudem sicher auch eine algorithmische Filterung statt. Es tauchen vermehrt Wörter auf, die sich im selben thematischen Kontext des eingegebenen Wortes befinden und zudem sehr unterschiedliche N-Gramme aufweisen.  So wird bei Firefox bspw. nicht Firefox 4 gefunden oder bei Anwalt nicht Rechtsanwalt. Zweiteres deutet darauf hin, dass das ganze auch bei Wortkompositionen funktioniert.

Doch was was bringt das jetzt konkret? Für den gemeinen Google-Nutzer vermutlich relativ wenig doch für den SEO aus meiner Sicht enorm viel. Es bedeutet nämlich, dass sich anhand der Daten schnell und einfach extrem gute Keywordsets erstellen lassen.

Es ist jetzt nur noch notwendig eine Phrase einmalig zu erzeugen (z.B. günstige BMW Gebrauchtwagen) und anschließend lässt sich mit ein wenig Geschick und ein bisschen Herumgescrape ein gigantisches, konsistentes und nahezu fehlerfreies Keywordset erzeugen.

Update: im der englischsprachigen Google Hilfe findet sich eine Erklärung zu dem Feature, die bestätigt, dass es sich um eine Funktion handelt, die sowohl Textkorpora als auch Suchanfragen zur Worterkennung nutzt.

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Wie man Slots bei GoDaddy Backorder mehrmals benutzt

Neben den bekannten Snapperdienstleistern wie Pool, Snapnames oder Namejet gibt es noch weitere kleinere Anbieter. Einer dieser Anbieter ist nebenbei noch einer der weltweit größten und bekanntesten Hoster.

Bei GoDaddy läuft das ganze jedoch anders. Während man bei Pool & Co erst dann bezahlt, wenn die Domain gesichert wurde zahlt man bei GoDaddy für einen Backorderslot, unabhängig davon ob GoDaddy die Domain sichert oder nicht.

Eine Backorder-Auftrag bei GoDaddy platzieren

Eine Backorder-Auftrag bei GoDaddy platzieren

GoDaddy ist nicht gut geeignet um nach Domains zu stöbern. Weiß man aber hingegen welche Domain man sich sichern möchte, so kann man nach dieser suchen und nach einem Klick auf  den Filter “Backorder” neben der Domain einen Haken setzen und für 19,95 $ einen Backorder-Slot für diese Domain eröffnen. Mein Problem war, dass der Backorder bei GoDaddy nicht erfolgreich war und ich, da es ja ein Slot war, mein Geld nicht zurückerstattet bekommen hatte.

Nach langen Auseinandersetzungen habe ich nun einen Weg gefunden diesen Slot mehrmals zu nutzen.

  1. Klicke dich durch zu View Domain Manager unter My Products
  2. Unter dem Punkt Buy/Sell findet man die aktuellen Backorders
  3. Durch einen weiteren Klick auf die jeweilige Domain lässt sich Diese durch den Button Change Domain Name ändern
  4. Nun ist es möglich den Domainnamen zu ändern. Nach der Bestätigung der AGB von godaddy.com wird ein neuer Backorder-Slot kostenfrei erstellt.

Ich empfehle nicht mehr als 2 offene Slots zu haben, da ein Großteil der Domains von den großen Diensten wie Pool & Co. gesnappt wird und GoDaddy wirklich nur die Reste kriegt. Für viele Domains ist dies schnell genug, für die wirklich begehrten reicht es jedoch nicht.

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SEO-Test #1: doppelte Ankertexte

Die Ausgangslage: Als SEO steht man oft vor dem Problem, dass man relativ schnell eine Unterseite zu einem bestimmten Keyword pushen möchte. Das ganze kann man auch als Blitz-SEO bezeichnen und wir von vielen großen Onlinezeitungen durchgeführt.

Man kann unterschiedlich vorgehen. Die einfachste Variante ist auf jeden Fall die Seite direkt von der Startseite aus mit dem wichtigsten Keyword zu verlinken. Meist werden zusätzlich noch kostenlose Linkquellen, wie Yigg, Webnews oder Twitter genutzt.

Eines der essentiellen Probleme ist, dass wenn man eine Unterseite von der Startseite aus verlinkt, dass diese nur mit einem einzigen Linktext verlinkt werden kann. Die Seite zur Weltmeisterschaft 2010 könnte z.B. mit WM, WM2010, Worldcup 2010 oder Weltmeisterschaft verlinkt werden. Eine Workaround wäre diese Seite mit dem stärksten Keyword von der Startseite und mit den schwächeren Keywords von starken Verteilerseiten zu verlinken. Dies reicht jedoch oft nicht um die Seite mit all den Keywords in die TOP10 zu bringen. Daher hier nun ein Test der zeigt wie man das umgehen kann und einer Seite mehr Keyword-Trust vererben kann als es die Domain normalerweile hergibt.

  1. mehrere Linktexte über 301-Redirect
    Es wird zweimal das gleiche Dokument verlinkt. Einmal normal und einmal über einen zwischengeschalteten 301-Redirect (jeweils unterschiedliche Linktexte).

    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/redirect.html">fdsa94fq34lfla4</a> -
    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/301.php">gfa43qgf0gfaw3l</a>
    
  2. mehrere Linktexte über nicht-existente Anker
    Es wird zweimal das gleiche Dokument verlinkt. Einmal normal und einmal mit Anker (jeweils unterschiedliche Linktexte).

    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/anker.html">afga49agq3l4t2fp9</a> -
    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/anker.html#anker">warfg04ez53qlktgwl</a>
    

Bei bei dem ersten Test war ich noch ziemlich sicher das es klappt aber bei dem zweiten bin ich wirklich erstaunt. Da es sehr einfach einsetzbar ist und der Anker auf der Zielseite nicht existieren muss ist es der einfachere und vorzuziehende Weg bei dieser Art der OnPage-Optimierung. Für alle die es interessiert: mit einem 302-Redirect geht es übrigens auch nur wird dann entsprechend die andere URL im Index gefunden.


Hier die Ergebnisse

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Verkauft Yahoo Top-Suchpositionen?

Yahoo Bezahlte Suchergebnisse Bei der Suche nach Auto findet man bei Yahoo! am 18.12.2007 um 10:52 die Seite mobile.de an Platz1 der organischen Suchergebnisse.

Das Wort organisch sollte hier jedoch genauer analysiert werden. Nach dem Klick auf den Link werden eine Reihe von Redirects durchgeführt:

1. Link:

http://de.wrs.yahoo.com/[...]**rdrird.yahoo.com/click%3Fu= http%3A//stats.searchtrack.net/[...]//adfarm.mediaplex.com/ad/ck/ [...]//www.mobile.de/[...]

2. Redirect zu:

http://stats.searchtrack.net/[...]http%3A//partners.webmasterplan.com /click.asp%3Fref%3D302541[...]adfarm.mediaplex.com/ad/ [...]//www.mobile.de/

3. Redirect zu:

http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=302541&site=3317[...] adfarm.mediaplex.com/ad/ck/[...]//www.mobile.de/

4. Redirect zu:

http://adfarm.mediaplex.com/ad/ck/4284-22209-3266-235? mpre=http%3A//www.mobile.de/

5. Redirect zu:

http://www.mobile.de/

Die kompletten HTTP-Header kann man hier nachlesen: live-http-header-yahoo-18122007-1052.txt

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Liste abgewerteter Domains

Am gestrigen Tag begann Google damit etliche bekannte deutsche Webseiten wegen angeblichem Linkverkauf abzustrafen. Ich wurde darauf aufmerksam als ich den Blog von ranking-konzept las wobei mir gleich auffiel, die richtigen Linkverkäufer wurden wohl nicht abgewertet? Also begann ich zu suchen und fand gleich eine Reihe von weiteren deutschen Domains die ebenfalls abgewertet wurden. Teilweise obwohl diese offiziell keinerlei Linkverkauf betreiben oder dies über anonyme Plattformen wie Linklift kaschieren.

  • netzwelt.de PR8 » PR5
  • brigitte.de PR6 » PR4
  • kulturkurier.de PR6 » PR4
  • heise.de/tp/ PR7 » PR5
  • golem.de PR6 » PR4
  • netzeitung.de PR6 » PR4
  • etracker.de PR8 » PR5
  • zeit.de PR7 » PR5
  • anwaelte-in-vulkane-werfen.de PR4 » PR3 (Beitrag)
  • weblo.ch PR4 » PR2
  • feedreader.com PR8 » PR5
  • geo.de PR6 » PR4
  • boerse-online.de PR6 » PR4
  • wissenmachtnix.de PR4 » PR2
  • finanznachrichten.de PR8 » PR5
  • de.internet.com PR6 » PR4
  • taz.de PR6 » PR4
  • impulse.de PR6 » PR4
  • hitflip.de PR6 » PR4
  • internetworld.de PR6 » PR4
  • macwelt.de PR7 » PR4
  • chip.de PR7 » PR4
  • selbstaendig-im-netz.de PR4 » PR2 (Beitrag)

Neben den aufgeführten deutschen Domains wurden auch etliche us-amerikanische Domains abgestuft. Es betrifft bei weiten nicht nur bekannte Linverkäufer sondern auch Webseiten die viele Backlinks aus Footern haben oder eher irrelevante Blogs die für Trigami rezensiert haben.

Sollten euch noch weitere Domains auffallen würde ich mich sehr freuen die in diese Liste mit aufzunehmen, da ich das Ausmaß dieser Aktion gerne besser überschauen würde.

Ob aus der PR-Abwertung auch eine Trafficabstrafung resultiert steht in den Sternen. Ich persönlich gehe eher davon aus das es keine Auswirkungen auf den Traffic der aufgeführten Seiten haben wird sondern nur die Monopolstellung von Google verdeutlichen soll.

Ähnliche Beiträge auf anderen Blogs:

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Mister Wong wird nofollow

Neben einigen us-amerikanischen Social-Bookmarking Webseiten wurde nun auch auf Mister Wong das nofollow Attribut eingeführt. Wenn dies nicht schon genug wäre, NEIN Mister Wong schaltet Zeitgleich eine Plattform zum Verkauf von nicht nofollow-behafteten Links. Demnach lassen sich unter www.wongsl.de themenrelevante Backlinks für das Portal mieten (direkt aus den Tags heraus).

Die Frage die sich stellt: War dies nicht schon immer so?  Achja, ists es nun ja nichtmehr denn die wirklich themenrelevanten Links sind ja nun nofollow. Man merkt bei Mister Wong doch immer wieder, dass es sich um eine SEO-Agentur handelt. Der letze Linkbait bzgl. des Logos lies ja schon derbe Zweifel aufkommen.

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Oliver Korpilla GF von shoppingday.de

Oliver Korpilla war im Jahr 2007 Geschäftsführer der mittlerweile nicht mehr existenten Firma shoppingday. Dieser Artikel wird aktuell überarbeitet und enthält demnächst Verweise auf Erfahrungsberichte über diesen Onlineshop. Gründe warum das Unternehmen nicht mehr existiert werden ebenfalls im Laufe der Zeit zusammengetragen. Der bisherige Artikel über Alexandra Korpilla, eine ehemalige Angestellte von shoppingday.de, wurde auf die Bitte der ehemaligen Geschäftsführung offline genommen.

Sobald alle Fakten gesammelt wurden gibt es hier einen ausführlichen Bericht.

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Blogs und die nofollow-Problematik

Im Jahre 2005 wurde das Attribut rel=nofollow von Google und anderen Suchmaschinen eingeführt. Damals hieß es, die Einführung würde der Bekämpfung des Spams dienen.

In der Entstehungsphase des Web 2.0 eroberten Blogs in sehr kurzer Zeit die Top-Positionen bei den großen Suchmaschinen. Dies lag unter anderem daran, dass Personen die Weblogs besaßen auch andere Blogs gelesen haben und dort die Beiträge kommentierten. Seit Kommentare nun mit dem Attribut rel=nofollow versehen sind wird die Domainpopularität nichtmehr übertragen und alle Blogs werden bei den Suchmaschinen abgewertet. In den damaligen Blogartiken hieß es durch dieses Attribut würden Spambots ausgesperrt werden da Spam uninteressant werden würde.

Leider ist es den Spammern aber völlig egal denn aus Suchmaschinenspam wurde schnell Klickspam denn Besucher ist gleich Besucher, egal ob er über eine Suchmaschine oder über ein Klick auf eine Kommentarurl zu der Webseite kommt. Ein Internetbedarf nach Poker, Viagra und Pornografie wird immer bestehen und niemals aussterben. Der Vorwand der Suchmaschinen nofollow gegen die Spambekämpfung einzusetzen war vermutlich erfunden und diente einzig und allein dem Ziel die Blogs aus den Top-Suchpositionpositionen zu entfernen. Dies gelang sehr gut und das Spamproblem besteht weiterhin in viel größerem Ausmaß. Denn für SEO-Spam reichten wenige Kommentare doch für Klickspam brauch es schon eine große Masse an Spam um die gleichen Einnahmen zu erzielen.

Rechner werden schneller, Crawler auch und so entstanden bspw. WordPress-Plugins wie Akismet. Solche Plugins verbinden Blogs untereinander und entdecken Spam so schnell das es eine sehr effektive Spambekämpfung darstellt.

Es gibt eine deutsche Nonofollow-Intitiative die unter nonofollow.net erreichbar ist unter der sich alle Blogs über ein Blogroll zusammenschließen die die Standardeinstellung nofollow von WordPress und ähnlichen Bogs deaktiviert haben.

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SEOs und Finanzen

Es nimmt langsam wirklich überhand. Sucht man bei Google nach Kredit, oder Privater Krankenversicherung finden man auf den ersten 50 Seiten nur Spam. Wenn man 10 Links tauscht will der Gegenüber mindestens 9 zu Kreditseiten oder zu Seiten aus dem Bereich Krankenversicherung. Betreiber von Artikelverzeichnissen erhalten täglich massenhaft Finanzartikel. Ob es den SEOs nicht langsam auffällt, dass man mit 100 Besuchern am Tag und 3 Eur pro Klick weniger verdient als mit 10.000 Besuchern am Tag und 30 Cent pro Klick?

Manchmal träume ich davon, dass alle Pagerankdienste, diwe-design und spammer wie die pkv-info-Tante geblacklistet werden und das Internet wieder frei von Spam ist. Als einer der wenigen intelligenten und vernünftigen SEOs fühlt man sich so alleingelassen von Google und Co. :-(

Letztens überkam mich der Gedanke mir vielleicht ein Leasingfahrzeug anzuschaffen und dies gekonnt von meinem Einkommen abzusetzen doch die Google-Suche nach KFZ-Leasing schlug fehl. Ich fand nur die guten alten Spammerkollegen, dessen Seiten ich vorher auch schon kannte. Ich glaub ich werde doch zum Autohändler um die Ecke gehen und mich beraten lassen. Dort ist die Information zwar nicht unparteiisch, dafür hat man aber im Nachhinein auch nicht das Gefühl verarscht worden zu sein.

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