Bildsensoren von Digitalkameras
Bei Digitalkameras gab es in den letzten Jahren einen Hype um mehr Megapixel. Dass die Qualität der Digitalkameras nicht linear zur Megapixelzahl ansteigt ist mittlerweile sogar den völlig unbehelligten Endkunden bekannt.
Einer der besten Indikatoren für das Endprodukt (das Bild) ist die Qualität des Bildsensors und das unabhängig davon, ob es sich um CCD und CMOS Chips handelt (beide gibt es sowohl in guter als auch schlechterer Qualität).
Technisch vereinfach ausgedrückt wird versucht die hohe Megapixelzahl (z.B. 12 Millionen) auf einen Chip zu “pressen” der nur wenige Millimeter misst. Die Chipqualität bleibt seit Jahren gleich, die Megapixelanzahl steigt.
- Resultat: keine Qualitätssteigerung, riesige Dateigrößen und starkes Bildrauschen
Sucht man bei idealo.de oder anderen Preisvergleichsseiten, so findet man meist neben der Megapixelanzahl auch die Größe des Bildsensors. Bei Kompaktkameras wie der Canon IXUS 90 IS beträgt die Größe des Bildsensors z.B. 1/2,3″. Bei der besseren Canon Serie (der Canon Powershot-Serie) wird meist ein 1/1,7″ Sensor verbaut (z.B. bei der Canon S90 oder der Canon G11).
Bei Spiegelreflexkameras wird die Größe des Sensors hingegen meist in mm x mm angegeben. So beträgt die Größe des Bildsensors bei der Canon D90 23,6 x 15,8mm was um Längen mehr ist als bei den meisten Kompakt- oder Bridgekameras.
Die von mir erstellte Grafik dient dazu, die verschiedenen Angaben der Bildsensoren objektiv vergleichbar zu machen.
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