SEO-Test #2: noindex,follow vererbt keine Ankertexte

Die meisten haben sich über diese Tatsache vermutlich noch nie Gedanken gemacht. Laut der Definition soll eine Seite, die die Metaangabe noindex,follow besitzt, nicht indexiert werden aber alle Links die sich auf dieser Seite befinden sollen verfolgt werden. Betrachtet man das ganze abstrakt, dann bedeutet dies, dass die Linktexte teil des Inhaltes sind und von der Suchmaschine nicht indexiert werden dürfen. Das war lange meine These und leider hat sie sich bestätigt.

Der Test lief folgendermaßen ab:

  1. Die Seite /seotest/noindex.html wurde mit dem Linktext f43wtgsee543sg verlinkt und enthält die Meta-Angabe noindex,follow
  2. Auf der Seite befindet sich ein einziger Link zu /seotest/juicy.html, ebenfalls mit dem Linktext f43wtgsee543sg
  3. Nach ca. 12 Stunden kam der Googlebot
  4. Nach 2 Tagen war die Seite /seotest/juicy.html im Google-Index und wurde mit dem Linktext f43wtgsee543sg im Google-Index gefunden
  5. Nach 14 Tagen wird die Seite nicht mehr zu dem Keyword f43wtgsee543sg gefunden.

Fazit bzw. These

  • Bei der ersten Indexierung wurde die Seite gecrawlt und die Ankertexte wurden übertragen
  • Die Meta-Angabe noindex griff sofort, die Seite /seotest/noindex.html wurde nie in den Google-Index aufgenommen
  • Die Angabe follow griff ebenfalls sofort übertrug aber nur temporär den Linktext
  • Daraus folgt, dass alle Tag- und Kategorieseiten die die Angabe noindex,follow enthalten keine Ankertexte übertragen und somit für eine thematische Klassifizierung irrelevant sind.

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10 Gründe die gegen WordPress bei SEO-Projekten sprechen

WordPress und SEO

Für viele SEOs gibt es beim Projektieren von eigenen – aber auch beim Projektieren von Kundenseiten keine Alternative zu WordPress. Es lässt sich schnell installieren, Query-URLs und Session-IDs gibt es nicht und alle title sind unique. Doch was hat das System aus SEO-Sicht eigentlich noch zu bieten bzw. was nicht?

Hier die 10 Gründe warum WordPress eigentlich kein gutes SEO-CMS ist:

  1. Archive machen keinen Sinn. Sie halten zwar alte Beiträge am Leben jedoch sind sie für ein thematisches Clustering kontraproduktiv.
  2. Startseitenlinks zu /beitragsname/#comments übertragen “sinnlose” Keywords im Ankertext. [1]
  3. Kommentarlinks zu /beitragsname/#comment-1234 übertragen “sinnlose” Keywords im Ankertext.
  4. 10 Beitraglinks auf der Startseite bei maximal täglichen Aktualisierungsintervallen sind zu hoch. Bei Blogs die täglich 2-3 Artikel veröffentlichen macht dies durchaus Sinn. Wird aber nur alle paar Tage ein Artikel veröffentlicht wäre es besser die Startseite nach anderen Kriterien zu gestalten.
  5. Die Verteilerseiten (Tags, Archive, Kategorien) enthalten standardmäßig keinen Content und erzeugen damit entweder Duplicate Content Probleme (bei Anzeige der Artikel in voller Länge) oder algorithmische PR n/a Penalties (bei starker Kürzung der Artikel).
  6. Werden die Verteilerseiten  auf noindex,follow gesetzt vergeudet man kostbare Crawlloops. Idealerweise müsste jede dieser Seiten eigenen Content und eigene Rankings aufweisen.
  7. Wenn sich in ausgewählten Beiträgen die Kommentare anhäufen (ich habe schon Blogs gesehen mit mehr als 5000 “echten” Kommentaren) gibt es keine Möglichkeit die dadurch theoretisch möglichen neuen Keywordräume in vollen Zügen auszuschöpfen, da die Kommentare nicht kategorisiert und gegliedert werden können. (linear statt interaktiv).
  8. WordPress bietet keine suchmaschinenfreundliche Variante Bildergalerien einzubinden.
  9. Widgets lassen sich nicht so einstellen, dass sie nur in bestimmten Seitenbereichen wie z.B. nur auf der Startseite oder nur innerhalb eines Beitrags erscheinen. Dies wäre insbesondere für die Blogroll sinnvoll um nicht unnötig Linkjuice zu verschwenden aber auch auf Artikelebene gebe es Einsatzbereiche. Z.B. um Links im Sidebarbereich für eine bessere themenrelevantere Direktverlinkung der Artikel untereinander einzusparen.
  10. Der Aufbau des title-tags (Beitrag – Kategorie – Blogname) ist aus SEO-Gesichtspunkten nicht nachvollziehbar. Besser wäre es hier Linktext und title-tag eines Beitrags getrennt voneinander zu erzeugen um eventuelle rechte Nachbarn das Suchbegriffs manuell im Titel unterzubringen.

Quellen:

[1]: http://www.simonerdem.de/seo-test-1-doppelte-ankertexte-2/

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Wie man Slots bei GoDaddy Backorder mehrmals benutzt

Neben den bekannten Snapperdienstleistern wie Pool, Snapnames oder Namejet gibt es noch weitere kleinere Anbieter. Einer dieser Anbieter ist nebenbei noch einer der weltweit größten und bekanntesten Hoster.

Bei GoDaddy läuft das ganze jedoch anders. Während man bei Pool & Co erst dann bezahlt, wenn die Domain gesichert wurde zahlt man bei GoDaddy für einen Backorderslot, unabhängig davon ob GoDaddy die Domain sichert oder nicht.

Eine Backorder-Auftrag bei GoDaddy platzieren

Eine Backorder-Auftrag bei GoDaddy platzieren

GoDaddy ist nicht gut geeignet um nach Domains zu stöbern. Weiß man aber hingegen welche Domain man sich sichern möchte, so kann man nach dieser suchen und nach einem Klick auf  den Filter “Backorder” neben der Domain einen Haken setzen und für 19,95 $ einen Backorder-Slot für diese Domain eröffnen. Mein Problem war, dass der Backorder bei GoDaddy nicht erfolgreich war und ich, da es ja ein Slot war, mein Geld nicht zurückerstattet bekommen hatte.

Nach langen Auseinandersetzungen habe ich nun einen Weg gefunden diesen Slot mehrmals zu nutzen.

  1. Klicke dich durch zu View Domain Manager unter My Products
  2. Unter dem Punkt Buy/Sell findet man die aktuellen Backorders
  3. Durch einen weiteren Klick auf die jeweilige Domain lässt sich Diese durch den Button Change Domain Name ändern
  4. Nun ist es möglich den Domainnamen zu ändern. Nach der Bestätigung der AGB von godaddy.com wird ein neuer Backorder-Slot kostenfrei erstellt.

Ich empfehle nicht mehr als 2 offene Slots zu haben, da ein Großteil der Domains von den großen Diensten wie Pool & Co. gesnappt wird und GoDaddy wirklich nur die Reste kriegt. Für viele Domains ist dies schnell genug, für die wirklich begehrten reicht es jedoch nicht.

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SEO-Test #1: doppelte Ankertexte

Die Ausgangslage: Als SEO steht man oft vor dem Problem, dass man relativ schnell eine Unterseite zu einem bestimmten Keyword pushen möchte. Das ganze kann man auch als Blitz-SEO bezeichnen und wir von vielen großen Onlinezeitungen durchgeführt.

Man kann unterschiedlich vorgehen. Die einfachste Variante ist auf jeden Fall die Seite direkt von der Startseite aus mit dem wichtigsten Keyword zu verlinken. Meist werden zusätzlich noch kostenlose Linkquellen, wie Yigg, Webnews oder Twitter genutzt.

Eines der essentiellen Probleme ist, dass wenn man eine Unterseite von der Startseite aus verlinkt, dass diese nur mit einem einzigen Linktext verlinkt werden kann. Die Seite zur Weltmeisterschaft 2010 könnte z.B. mit WM, WM2010, Worldcup 2010 oder Weltmeisterschaft verlinkt werden. Eine Workaround wäre diese Seite mit dem stärksten Keyword von der Startseite und mit den schwächeren Keywords von starken Verteilerseiten zu verlinken. Dies reicht jedoch oft nicht um die Seite mit all den Keywords in die TOP10 zu bringen. Daher hier nun ein Test der zeigt wie man das umgehen kann und einer Seite mehr Keyword-Trust vererben kann als es die Domain normalerweile hergibt.

  1. mehrere Linktexte über 301-Redirect
    Es wird zweimal das gleiche Dokument verlinkt. Einmal normal und einmal über einen zwischengeschalteten 301-Redirect (jeweils unterschiedliche Linktexte).

    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/redirect.html">fdsa94fq34lfla4</a> -
    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/301.php">gfa43qgf0gfaw3l</a>
    
  2. mehrere Linktexte über nicht-existente Anker
    Es wird zweimal das gleiche Dokument verlinkt. Einmal normal und einmal mit Anker (jeweils unterschiedliche Linktexte).

    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/anker.html">afga49agq3l4t2fp9</a> -
    <a href="http://www.simonerdem.de/seotest/anker.html#anker">warfg04ez53qlktgwl</a>
    

Bei bei dem ersten Test war ich noch ziemlich sicher das es klappt aber bei dem zweiten bin ich wirklich erstaunt. Da es sehr einfach einsetzbar ist und der Anker auf der Zielseite nicht existieren muss ist es der einfachere und vorzuziehende Weg bei dieser Art der OnPage-Optimierung. Für alle die es interessiert: mit einem 302-Redirect geht es übrigens auch nur wird dann entsprechend die andere URL im Index gefunden.


Hier die Ergebnisse

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