Apple iPad ein Flop?

Nachdem ich selbst über ein Jahr ein iPhone besitzen durfte (danke nochmal an den Gewinnspielbetreiber) und ich seitdem auch ein Nokia N97 über einen längeren Zeitraum getestet habe bin ich mittlerweile bei Android und dem Google Nexus One gelandet.

unbequeme Körperhaltung bei Bedienung eines Apple iPads

unbequeme Körperhaltung bei Bedienung eines Apple iPads

Hier nun die Gründe warum mich das iPhone irgendwann genervt hat und warum ich sehr sicher bin, dass das iPad keinen Erfolg hat, dass iPhone aber doch:

  1. Die Bedienung ist nicht präzise. Dies ist beim Telefonieren weniger schlimm als beim Surfen. Aber letztendlich hat man dadurch immer mal wieder Probleme die teilweise irreversibel sind. Daher auch der hohe Anteil an unnützen Apps im Appstore.
  2. Die Bedienung mit 2 Händen (Multi-Touch-Zwang) ist unangenehm und nicht für die Daueranwendung gedacht. Sehr viel angenehmer ist es das Google Nexus One für mehrere Stunden zu nutzen. Dieses bietet zu Multi-Touch immer noch eine Alternative.
  3. Ein schnelles Arbeiten ist quasi unmöglich. Arbeitet man mit mehreren Tabs, liest Webseiten mit vielen Inhalten oder will sich bei Videos präzise vor und zurück bewegen ist ein Touchpad eine Tortur. Nur weil sich die Technik von druckempfindlich auf berührungsempfindlich verändert hat, heisst dies nicht, dass nun der Durchbruch in allen Bereichen kommt.
  4. Menschen besinnen sich wieder auf das Wesentliche. Bei Digitalkameras ist dies bereits sehr gut zu beobachten. Der Hype um die Megapixel nimmt langsam ein Ende und Einsteiger-Spiegelreflexkameras sowie kompakte Bridge-Kameras erleben eine Renaissance. Ich vermute dies wird sich bei Notebooks ähnlich verhalten. Netbooks die keine HD-Videos auf Youtube abspielen können, deren Sound so miserabel ist, dass man 10cm dicht herangehen muss, all das wird mittlerweile auch von den emotionalen und rationalen Käuferschichten erkannt. Der Trend zu klein und verspielt aber langsam und qualitativ minderwertig ist meiner Meinung nach vorbei.

And last but not least:

  • Warum benutzen Menschen Stifte und Pinsel statt ihre Finger in Farbeimer zu tunken?
  • Warum benutzen Menschen Schraubenzieher statt einen festen Handgriff?
  • Warum jagt man mit Waffen und nutzt nicht einen angespitzen Fingernagel als Dolch?

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Bildsensoren von Digitalkameras

Bei Digitalkameras gab es in den letzten Jahren einen Hype um mehr Megapixel. Dass die Qualität der Digitalkameras nicht linear zur Megapixelzahl ansteigt ist mittlerweile sogar den völlig unbehelligten Endkunden bekannt.

Einer der besten Indikatoren für das Endprodukt (das Bild) ist die Qualität des Bildsensors und das unabhängig davon, ob es sich um CCD und CMOS Chips handelt (beide gibt es sowohl in guter als auch schlechterer Qualität).

Technisch vereinfach ausgedrückt wird versucht die hohe Megapixelzahl (z.B. 12 Millionen) auf einen Chip zu “pressen” der nur wenige Millimeter misst. Die Chipqualität bleibt seit Jahren gleich, die Megapixelanzahl steigt.

  • Resultat: keine Qualitätssteigerung, riesige Dateigrößen und starkes Bildrauschen

Sucht man bei idealo.de oder anderen Preisvergleichsseiten, so findet man meist neben der Megapixelanzahl auch die Größe des Bildsensors. Bei Kompaktkameras wie der Canon IXUS 90 IS beträgt die Größe des Bildsensors z.B. 1/2,3″. Bei der besseren Canon Serie (der Canon Powershot-Serie) wird meist ein 1/1,7″ Sensor verbaut (z.B. bei der Canon S90 oder der Canon G11).

Vergleich von Bildsensoren bei Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras

Vergleich von Bildsensoren bei Kompakt- und Spiegelreflexkameras

Bei Spiegelreflexkameras wird die Größe des Sensors hingegen meist in mm x mm angegeben. So beträgt die Größe des Bildsensors bei der Canon D90 23,6 x 15,8mm was um Längen mehr ist als bei den meisten Kompakt- oder Bridgekameras.

Die von mir erstellte Grafik dient dazu, die verschiedenen Angaben der Bildsensoren objektiv vergleichbar zu machen.

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