Maurice Lacroix Pontos Testbericht
Ich bin Anfang des Jahres erstmals auf das Thema Uhren aufmerksam geworden und habe mich intensiv kognitiv damit beschäftigt. Da ich der high-involved-Kunde bin war dies so oder so abzusehen.
neben der Uhr über die ich heute den Replikabericht geschrieben habe hatte ich noch die Maurice Lacroix Pontos Chronograph und die Certina DS Podium im Auge.
Leider kostet eine Uhr mit ETA 7750 Kaliber meist um die 1000 Euro aufwärts. Die Certina kostet um die 900 und die Maurice Lacroix um die 1700. Der Vorteil der Maurice Lacroix war, dass man sie bei eBay schon für ca. 900 Euro bekommen hätte. Nach wochenlangen Beobachtungen stellte ich jedoch fest, dass diese Uhr nicht unter 800 Euro rausgeht was noch weit über dem lag, was ich bereit war auszugeben.
Nachdem ich in dieser Zeit in mehreren Juweliergeschäften diverse Uhren anprobiert habe merkte ich, dass mir ein Durchmesser von 42mm zu viel ist und eine kleinere Uhr wohl besser zu meinem relativ schmalen Handgelenk passen würde.
Die Maurice Lacroix Pontos gab es jedoch zum Glück nicht nur als Chronograph sondern auch als einfache Uhr ohne Komplikationen mit einem Durchmesser von 40mm. Nach mehreren Beobachtungen bei eBay entdeckte ich diese Uhr nach langer Suche endlich auch mit Stahlarmband und schlug sofort zu. Die Uhr ist am 10.2. angekommen und sieht besser aus als je erwartet. Das Armband dieser Uhr ist das wohl schönste neben den Armbändern von Revue Thommen. Letzendlich bezahlte ich rund 400 Euro für dieses Schmuckstück und werde es wohl nie bereuen.
Dafür, dass vermutlich ein modifiziertes ETA 2824-2 mit 25 Steinen in der Uhr seine Runden dreht ist die Ganggenauigkeit mit -4 Sek pro Tag exzellent. Immerhin liegt die Toleranz dieser Uhrwerke bei -10/+20 Sek pro Tag.
Ein Foto der Maurice Lacroix Pontos Date
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Tag Heuer – Fälschung und Original – Erkennungsmerkmale von Replikas
Im Internet kursieren etliche Webseiten auf denen es möglich ist Replikas von teuren Markenuhren zu kaufen. Da ich selbst gerne schöne Uhren trage ist es ein Thema was mich schon interessiert.
Einige Webseiten sprechen von sogenannten „Swiss Grade 1“ Uhren die 1:1 Kopien sein sollen, die optisch und vom Gewicht dem Original zu 100% ähneln. Die Frage ist nun, ist dies überhaupt möglich. Viele der teureren Replikas haben trotz der 100%igen optischen Übereinstimmung Mängel bei der Verarbeitung. So ist die Faltschließe bei einer von mir begutachteten Tag Heuer Carrera Replika schwergängiger als das Original. Bei der entsprechenden Uhr waren auch die Drücker für die Chronographen etwas schwergängiger. Bei Rolex Replikas ist es meist die Lünette die sich nicht so schön drehen lässt wie beim Original.
Zur Optik ist hingegen zu sagen, dass fast alle hochwertigen Replikas zu 100% identisch mit dem Original sind.
Die Ganggenauigkeit einer von mir getesteten Uhr mit Asia Valjoux 7750 lag bei 24 Sek / 24 Std bzw. 1 Sek pro Stunde. Wenn man bedenkt, dass die Toleranz bei dem ETA 2824-2 Kaliber -10/+20 Sekunden pro Tag beträgt ist dies meiner Meinung nach ein sehr guter Wert. Das Original 7750-Kaliber hat übrigens eine Ganggenauigkeit von -5/+5 Sek / 24 Std.
Vergleich des Originals mit der Fälschung
Es sollte jedoch bedacht werden, dass die Einfuhr und das Inverkehrbringen von gefälschter Markenware verboten ist der Besitz hingegen erlaubt. Eine gefälschte Uhr weiterzuverkaufen, egal ob als Original oder als Fälschung deklariert kann sehr kostspielig werden. Die Einfuhr einer solchen Uhr kann vergebens sein, da der Zoll die Uhr in vielen Fällen entdeckt und dann zum Hersteller schickt und dieser die Uhr anschließend vernichtet.
Bei der Tag Heuer Carrera kann das Original schnell erkannt werden, da die Uhr auf der Unterseite ein Sichtfenster besitzt und das gefälschte Kaliber schnell vom Original unterschieden werden kann (siehe Abbildung).
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