Oliver Korpilla SEO-Spam - shoppingday.de

Ich erhielt heute die 2. Mail eines vermutlichen Emailspammers der versucht mit belästigenden Linktauschanfragen seine Domainpop zu erhöhen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe gerade XXXXXXX.de besucht und die Inhalte könnten für meine Besucher interessant sein.

Daher wuerde ich gerne einen Link zu Ihrer Seite auf der folgenden Webseite anbringen:

http://www.dental-buero-service.de
Hierbei handelt es sich um ein Nachrichtenportal mit vielen gefragten Themenbereichen.

Im Gegenzug müssten Sie einen Link zu einem unserer Projekte auf Ihrer Webseite platzieren.Bitte informieren Sie mich, ob dieser Eintrag in Ihrem Interesse ist, indem Sie diesem hier zustimmen:

http://www.dental-buero-service.de/surftips.php?id=217XX
für AOL Nutzer diese Adresse bitte in die Browserzeile kopieren

Mit freundlichen Grüssen
Alexandra Korpilla

Die ID im Query-String ist mehr als eindeutig. Man kann dort jede beliebige Zahl eingeben. Der Verdacht, das ein entsprechender Crawler durchs Netz lief und automatisierte Emails verschickte ist sehr hoch. Die Emailadressen die angeschrieben wurden sind alle der Art info@DOMAIN

Nach Ausfüllen und Absenden des Formulars wurde ich aufgefordert einen Link zu shoppingday.de zu setzen. Ich füllte das Formular eigentlich nur aus Neugierde aus um zu gucken welche SEO-Agentur dahinter steckt aber anscheinend scheint wirklich ein Ehepaar dahinter zu stecken. Ich frage mich warum die entsprechenden Personen noch nicht verklagt wurden. Schließlich ist es ja eindeutig das entsprechende Webseitenbetreiber, wie bspw. bundesagentur.de, weder manuell noch mit Tools wie ARELIS angemailt wurden.

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Blogs und die nofollow-Problematik

Im Jahre 2005 wurde das Attribut rel=nofollow von Google und anderen Suchmaschinen eingeführt. Damals hieß es, die Einführung würde der Bekämpfung des Spams dienen.

In der Entstehungsphase des Web 2.0 eroberten Blogs in sehr kurzer Zeit die Top-Positionen bei den großen Suchmaschinen. Dies lag unter anderem daran, dass Personen die Weblogs besaßen auch andere Blogs gelesen haben und dort die Beiträge kommentierten. Seit Kommentare nun mit dem Attribut rel=nofollow versehen sind wird die Domainpopularität nichtmehr übertragen und alle Blogs werden bei den Suchmaschinen abgewertet. In den damaligen Blogartiken hieß es durch dieses Attribut würden Spambots ausgesperrt werden da Spam uninteressant werden würde.

Leider ist es den Spammern aber völlig egal denn aus Suchmaschinenspam wurde schnell Klickspam denn Besucher ist gleich Besucher, egal ob er über eine Suchmaschine oder über ein Klick auf eine Kommentarurl zu der Webseite kommt. Ein Internetbedarf nach Poker, Viagra und Pornografie wird immer bestehen und niemals aussterben. Der Vorwand der Suchmaschinen nofollow gegen die Spambekämpfung einzusetzen war vermutlich erfunden und diente einzig und allein dem Ziel die Blogs aus den Top-Suchpositionpositionen zu entfernen. Dies gelang sehr gut und das Spamproblem besteht weiterhin in viel größerem Ausmaß. Denn für SEO-Spam reichten wenige Kommentare doch für Klickspam brauch es schon eine große Masse an Spam um die gleichen Einnahmen zu erzielen.

Rechner werden schneller, Crawler auch und so entstanden bspw. Wordpress-Plugins wie Akismet. Solche Plugins verbinden Blogs untereinander und entdecken Spam so schnell das es eine sehr effektive Spambekämpfung darstellt.

Es gibt eine deutsche Nonofollow-Intitiative die unter nonofollow.net erreichbar ist unter der sich alle Blogs über ein Blogroll zusammenschließen die die Standardeinstellung nofollow von Wordpress und ähnlichen Bogs deaktiviert haben.

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Künstlersuche im Internet

Die Suche nach einem Entertainer oder Musiker gestaltet sich im Internet immer schwieriger. Einige Wenige die sich mit dem Thema SEO beschäftigen haben große PR7-PR8 Links in den USA eingekauft und betreibern spamartigen Linktausch. Die Suchergebnisse bei einschlägigen Suchbegriffen wie “Künstler”, “Entertainer”, “Unterhalter” usw. sind stark verfälscht und spiegeln in keiner Weise die Qualität der Musiker wieder. Vergleichbar ist dies mit Bereichen wie Kredit oder privaten Krankenversicherungen.

Welche Webseitenbetreiber verlinken schon den Musiker der bei der Firmenfeier aufgetreten ist? Alternativ bietet es sich an wie gewohnt auf Empfehlungen von Bekannten und Geschäftspartnern zurückzugreifen oder Künsterportale zu besuchen und dort gezielt nach Künstlern aus der Region zu suchen und ggf. die dort vorhandenen Bewertungen zu lesen.

memo-media.de ist ein solches Künstlerportal und in jedem Fall einen Besuch wert.

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